Am Blech des Super B 309

Dass man mit einem Porsche-Schlepper „kommunizieren“ und ihn mit seinen Geräuschen bis in die tiefsten Winkel ergründen kann, zeigt uns Lothar in der dritten Folge unserer Super-B-Restaurierung

Nachdem man in den ersten beiden Folgen das Innen­leben des Super B 309 komplett überholt hatte, waren für das Blechkleid jetzt ­Lothars Erfahrungen als Spengler gefragt – der von Rost und Beulen übersähten Karosserie des Porsche-Schleppers war anzusehen, dass er­jahrelang der Witterung ausgesetzt war ...

Besonders Kotflügel und Motorhaube bedurften eines eingehenden Liftings. Da die Haube erst ganz zum Schluss optimal angepasst werden konnte, waren die Kotflügel zuerst an der Reihe. Zwischen Kotflügelblech und den der Befestigung dienenden Flacheisen befand sich eine zentimeterdicke Rostschicht, die das Blech wegdrückte und den Lack abplatzen ließ.
Es stellte sich zunächst die Frage, wie man den Rost entfernen konnte, ohne das Blech aufzuschneiden, denn die Schweißnähte auf der Sichtseite zu schweißen, schleifen und spachteln, hätte einen sehr hohen Aufwand bedeutet. Also ging man folgendermaßen vor: Rudi und Lothar flexten die Flacheisen ab, Dirk bewaffnete sich mit dem Sandstrahler und machte sich an den rostigen Teilen zu schaffen, um die vergammelten Stellen freizulegen.

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RESTAURIERUNG PORSCHE-DIESEL SUPER B 309, BAUJAHR 1963
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